„Luftmatratzenlager beim Kirchentag mochte ich noch nie…“

09.04.2019 · Angela Kunze war schon oft Gast – und stellt diesmal ein Privatquartier zur Verfügung

Der Kirchentag ist weiterhin auf der Suche nach 4500 Privatquartieren. Keine Sekunde zögern musste Angela Kunze, Mitarbeiterin in der Superintendentur des Ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten, als der erste Aufruf kam. Sie war selber oft zu Gast bei „Fremden“, bei denen sie nicht selten schnell spürte, dass es da eine Verbindung gibt, die über kurzzeitige Gastfreundschaft hinausgeht. Darum wirbt sie heute voller Überzeugung für die Bereitstellung von Gästebetten während des Kirchentages:

Foto:

Übernachtung in der Hängematte? Damit es so weit nicht kommt, werden noch immer Privatquartiere für den Kirchentag in Dortmund gesucht.

Von Angela Kunze

Ich bin leidenschaftliche Kirchentagsteilnehmerin. Dabei liebe ich in den auf Papphockern vollbesetzten Messehallen die Bibelarbeiten von namhaften Theologen, aber auch von anderen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und die man erst einmal gar nicht mit Kirche verbindet. Auch das weitere vielfältige Programm und informative Angebot  in den quirligen Messehallen lohnt immer die Beachtung. Nicht zuletzt reizt mich aber auch jedes Mal die Eroberung einer „fremden“ Großstadt mit U- und S-Bahnen, die mich zu den Kirchen und öffentlichen Plätzen bringen, an denen Menschen sich zu geistlichen, kulturellen oder einfach entspannenden Programmpunkten begegnen.

Eines mochte ich allerdings an Kirchentagen noch nie: die Luftmatratzenlager in den zu Gemeinschaftsquartieren umfunktionierten Schulklassen, die sich ca. 15 Schnarcher*innen  für vier Nächte miteinander teilen. Und so genieße ich nun im etwas reiferen Alter seit ein paar Jahren gern die Gastfreundschaft der jeweiligen Stadtbewohner, die entweder den Luxus eines Gästezimmers anbieten oder einfach ein Sofa oder eine Klappliege im Wohnzimmer zur Verfügung stellen können. Ein einfaches Frühstück, das ich mal mit der Gastgeberin gemeinsam eingenommen habe oder auch selbst aus der Küche holen durfte, wenn ich wegen eines etwas weiteren Weges zur Bibelarbeit schon früh aufbrechen wollte, habe ich immer genossen. Oft stellte ich in den Gesprächen fest, dass mich mit den Gastgebern auf diese oder jene Weise etwas verbindet und es kam vor, dass ich abends bei meiner Rückkehr noch mit einem kleinen Snack (etwas Obst, einem Joghurt oder einem Gute-Nacht-Tee) empfangen wurde und doch noch von meinen Erfahrungen des Tages berichten sollte.
 

Foto:

Angela Kunze beim Kirchentag 2017 in Berlin. Diesmal stellt die Wittenerin selber ein Bett zur Verfügung. Sie war schon auf vielen Kirchentagen privat untergebracht – und empfand das stets als Bereicherung. Foto: Privat

Noch Platz in Witten?  -  Gastgeber*in gesucht

Solche Gastfreundschaft hat mich jedes Mal sehr beeindruckt und so bin ich froh, dass ich mich als Bewohnerin des Quartierbereichs zum Dortmunder Kirchentag nun endlich dafür revanchieren kann. Wir haben bei uns Platz für zwei Personen, den ich schon bei den Organisatoren angemeldet habe und ich bin sehr gespannt, wer uns im Juni besuchen wird.

Es werden viele solcher Privatquartiere benötigt. Lassen Sie sich anstecken und freuen Sie sich auf einen netten und inspirierenden Besuch im Juni. Anmelden ist ganz einfach:

online über kirchentag.de/privatquartier

oder telefonisch über die SCHLUMMER-NUMMER  0231-99768 200

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

Segen schließen
Cookie Hinweis
Wir verwenden Cookies rein zum technischen Betrieb dieser Seiten. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Nutzung dieser Cookies zu.
Siehe auch unsere Datenschutzerklärung
Akzeptieren & schließen