Eine schwere Geschichte

Die Bibel ist voll von Geschichten: Kinder- und Erwachsenengeschichten. Bekannte und unbekannte. Eingängige und befremdliche. Schlichte und verwickelte. Leichte und schwere.

Eine Kindergeschichte – bekannt, eingängig, schlicht: die vom barmherzigen Samariter. Am Wegrand liegt ein Mann – verletzt, ausgeraubt, hilflos. Viele gehen vorüber. Auch die Frommen. Ohne zu helfen. Einer kommt. Nicht zuständig. Aber er hilft. Warum? Menschen- und Gottespflicht!

Eine bekannte, eingängige, schlichte Kindergeschichte. Aber eine schwer zu verstehende. Warum?

„Ich bin / wir sind nicht zuständig.“ Da gibt es diese und jene – in der arbeitsteiligen Welt zuständig. Auf die lässt sich verweisen. Und wir gehen vorüber.

Aber der, der nicht zuständig ist, tut, was Menschen- und Gottespflicht ist. Er hilft.

„Nichtzuständigkeit“, der Verweis auf die anderen, die zuständig sind, ist eine Ausrede, die angesichts der christlichen Botschaft kein überzeugendes Argument ist.

Bekannt, eingängig, schlicht die Moral der Geschichte, aber auch schwer, vielleicht so schwer, dass nur ein Kind sie begreifen kann.

von Sigurd Hebenstreit

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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