Sommerloch

Der Begriff vom Sommerloch stammt wohl aus der Branche der Informations-Medien, wenn in der Ferienzeit es aus der Politik und gesellschaftlichen Ereignissen nicht so viel zu berichten ist. Ist dies nicht auch eine Chance in die Tiefe zu blicken und Hintergrundberichte zu erstellen?

Was für die Info-Medien gilt ist sicherlich auch für das persönliche Leben wichtig; in der freien Zeit mal auf den Grund zu schauen. Im Alltagsstress, wenn man von allen möglichen „Medien“ mit Infos bombardiert wird, ist es zeitlich schwierig den Dingen auf den Grund zu gehen. Wie wäre es, das „Sommerloch“, die freie Ferienzeit, mal mit einer Standortbestimmung zu füllen? „Mensch (Adam), wo bist Du?“

 

Wo komm ich her? – Wohin treibt es mich? – Wer bin ich? und für wen? –

Diese Standartfragen des Lebens sich zu beantworten sind lebensnotwendig, um selbstbestimmt zu leben und nicht gelebt zu werden. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zum Ich. Gotteserkenntnis ist der Schlüssel zum Du. Wofür lebe ich? Was hat die Welt davon, dass es mich gibt? Zu ehrliche Antworten verhelfen manchmal die Sichtweisen der Mitmenschen.

Wer also mal selbst auf den Grund seiner Seele schaut, wird Gutes und weniger Gutes entdecken, die zu Kurskorrekturen führen. Wenn sich dann, im Rückblick das eigene Leben, auch Dankbarkeit das Herz erfüllt, dann wird man auch zufrieden sein, mit dem:

Wer bin ich? – Was hab´ ich? – Was konnte ich?

 

Und wenn man mit dem, - was einem von Geburt an geschenkt wurde; zu dem man natürlich auch selbst mehr oder weniger beigetragen hat, wie z.B. Gesundheit; Ausbildung, Arbeit, Verdienst, Familie, usw.; wenn man mit all´ dem nicht zufrieden sein kann, dann kann man es Gott hinhalten, damit er es dennoch zum Segen werden lässt.

 

Dankbare Hingabe an Gott und das Leben; wäre dies nicht das größte persönliche Urlaubsereignis?

von Friedrich Bucher

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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