Nur noch drei Wochen bis Weihnachten...

Oje, diesmal sind wir wirklich spät dran. Die Kinder können Jesus nicht von Josef unterscheiden. Und vom letzten Jahr ist nur noch das leckere Essen in Erinnerung – und leider nicht die tolle Unterrichtsreihe zur Weihnachtsgeschichte. Die Ankündigung, dass ihre Klasse diesmal die Ehre hat das Krippenspiel aufzuführen ruft bei den Schüler*innen auch nur mäßige Begeisterung hervor. Bei der Rollenverteilung sind besonders die Tiere sehr beliebt: wir haben viele Schafe, Kühe und sogar einen Esel. Maria und Josef - darum reißt sich keiner. Die Hirten können auch nur mit viel Überredungskunst besetzt werden und das Kind mit dem herausforderndsten Verhalten möchte der Verkündigungsengel sein.

Eigentlich klingt ja alles so, als sei die Aufführung schon jetzt zum Scheitern verurteilt...

Doch aus meiner Erfahrung weiß ich: es wird klappen. Vielleicht mit interessanten Interpretationen von schimpfenden Hirten, zappeligen Engeln und einem sehr groß gewachsenen Jesuskind. Aber auch mit dem Erstaunen darüber, welche wunderbaren Fähigkeiten der Kinder auf einmal offenbar werden und wie sie die Geschichte auf ihre Art heute lebendig werden lassen.

Und vielleicht sind wir damit gar nicht so weit entfernt von der Weihnachtsgeschichte, die uns zeigen will: Gott ist mitten unter uns. Mitten drin im Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.

Und manchmal ist eben der vermeintlich schlimmste Schüler der beste Engel.

von Sabine Grünschläger-Brenneke

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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