Wer suchet, der findet

„Mama, hast Du meinen Playmobil-Piraten gesehen? Den mit dem Säbel?“ Vorwurfs-volle Fragen dieser Art gehören zu unserem Familienalltag. Oft lautet meine Antwort dann: „Wer suchet, der findet!“

Murrend begeben sich die Jungs auf die Suche. Meist ertönt einige Zeit später aus dem Kinderzimmer erleichterter Jubel. Suchen lohnt sich. Die Suche nach Ansehen in unserem Leben allerdings gestaltet sich oft schwieriger. Wertschätzung und Anerkennung können wir uns nicht selbst geben. Sie kommt von außen. Jesus hat einmal von sich gesagt, er sei auf die Welt gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (Lukas 19,10).

 

Verloren durch die Flut haben derzeit viele Menschen im Osten und Süden. Ihr Hab und Gut, wenn nicht gar ihre Existenz. Bei aller Tragik verdienen die vielen Helfer und Retter große Anerkennung! Sie suchen und finden Einsatzorte, wo sie anpacken können. So ist Jesus. Er sucht und findet auch mich. Er sieht die Bedrohung, den Schutt, das Aufgeweichte meines Lebens. Er lässt sich anrühren von meiner Suche nach Sinn. Von meinen Verlusterfahrungen. Jesus reicht mir die Hand und sagt: „Komm! Du bist für mich wertvoll!“ Lassen wir uns von ihm finden!

von Pfarrerin Dagmar Krügel-Ladinig

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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