Novemberblues?

Haben Sie ihn auch - den Novemberblues? Bei mir stellt er sich immer dann ein, wenn ich fallende Blätter sehe. Überall in der Stadt werden sie zu Laubhaufen zusammengefegt, deren Schicksal das Vergehen ist.

Und unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse wird der Novemberblues zu einem Trauermarsch. Sind wir gerade dabei unsere Träume, Ideale und Werte zu eben diesen Laubhaufen zusammenzufegen und mit ihnen verrotten zu lassen?

Und ich bekomme eine Sehnsucht nach Leben, nach einem Frühling, nach Ostern, nach leeren Gräbern, nach Auferstehung, nach etwas, was stärker ist als Sterben und Tod.

Für diese Sehnsucht zünden wir Lichter an in dieser düsteren Zeit, damit es hell wird innen und außen. Wir legen Blumen ab als Ausdruck unserer Traurigkeit, damit wir zwischen Schwarz und Weiß die Farben nicht vergessen. Warm soll es werden in uns und um uns herum, hell und warm in der dunklen Kälte des Todes. 

Haben Sie so ein Licht, haben Sie Farben für den Winter, etwas Warmes braucht doch der Mensch, oder? Da war mal so einer, der gab den Menschen das, was sie brauchten: das Licht für die dunklen Tage, die Wärme für die kalte Zeit, die Farben der Auferstehung im sterbenden Tod. Sie nannten ihn Jesus. Er war ein Flüchtling und ein Opfer von Verfolgung und Verrat und er war stärker als Tod und Sterben. Gott sei Dank!

von Dirk Schuklat

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

Segen schließen
Cookie Hinweis
Wir verwenden Cookies rein zum technischen Betrieb dieser Seiten. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Nutzung dieser Cookies zu.
Siehe auch unsere Datenschutzerklärung
Akzeptieren & schließen