Zwei Brüder

Eine wahre Geschichte, die darauf wartet, verfilmt zu werden. Polen im Jahr 1942: Wie überall im Land mordet der deutsche Mob – mit dem Ziel, alles jüdische Leben auszulöschen.

In einem kleinen Städtchen fällt ihm auch eine Mutter und ihre Tochter zum Opfer. Ihre beiden Jungen werden gerettet: Chaim von einer polnischen Familie, als Erwachsener wird er nach Israel auswandern, und Jakub von Nonnen, die ihn in einem katholischen Internat unterbringen. Er tritt zum katholischen Glauben über, wird Priester und nimmt den Namen Grzegorz an. Beide Brüder vermuten, dass der jeweils andere ebenso wie der Rest der Familie zu Tode gekommen sei.

Grzegorz (Jakub) lässt seine gebrochene Biographie keine Ruhe, als Erwachsener veröffentlicht er darüber einen Aufsatz in einer Zeitschrift. Es ist Zufall, dass sein Bruder Chaim diesen Artikel in Israel liest Er führt die beiden Brüder zusammen. Der Priester Grzegorz (Jakub) tritt seinen Dienst in einer katholischen Gemeinde in Jerusalem an, damit beide wieder vereint leben können.

Die Geschichte ist noch unabgeschlossen: Grzegorz (Jakub) beschließt, er möge auf dem kleinen jüdischen Friedhof seiner Heimatgemeinde in Polen beerdigt werden, ein Wunsch, der nicht einfach zu realisieren ist: ein katholischer Priester findet seine Ruhestätte auf einem jüdischen Friedhof? Ein Wunsch aber auch, der ein Zeichen jüdisch-christlichen Friedens setzen soll. Die Widerstände werden überwunden. Die Grabstätte ist errichtet und wartet auf den hochbetagt in Israel lebenden Grzegorz (Jakub).

von Sigurd Hebenstreit

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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