...menschlich!

Eine Münsteraner Studentin besuchte im Rahmen ihres Studiums in der letzten Woche die Ruhrstadt Witten. Für ihre Bachelorarbeit wollte sie eine Neu-Wittenerin interviewen, die im Rahmen des Förderprogramms "Weltwärts" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Christuskirche als Einsatzstelle absolviert.

Gerade in Witten angekommen erwähnte sie mir gegenüber die Schilder, die sie bei der Fahrt in die Stadt wahrgenommen hatte. Ich brauchte einen Moment um zu verstehen: "Witten hat keinen Platz für Rassismus" heißt es dort, erklärte sie.  "Ach ja, das ist schon seit einigen Jahren ein Thema und ja auch eine Selbstverständlichkeit", erwiderte ich. "Nicht nur in der Politik, sondern auch in den Schulen, Vereinen und Kirchen".

Der Rassismus in unseren Breitengeraden ist häufig eher beiläufig und alltäglich. Er gründet auf Vorurteilen und Klischees, die nicht den Menschen sehen, sondern nur das Bild, das wir uns von ihm machen.

"Gott schuf den Menschen zu seinem Ebenbild" heißt es im ersten Buch der Bibel. Ein wunderbarer Gedanke finde ich: In jedem Menschen steckt etwas göttliches. In Dir und in mir.

Für mich ist es unerklärlich wie ein Mensch nach Rasse, Hautfarbe oder gar Religion bewertet oder beurteilt werden kann. Der Mensch ist erst einmal Mensch. Erst wenn wir das verinnerlichen wird diese Welt auch ... menschlich.

von Christian Uhlstein

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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