Über die Neugier

Die Schule hat wieder begonnen. 150 Tausend I-Dötzchen erleben in diesen Tagen in Nordrhein-Westfalen neugierig ihre ersten Schultag, Millionen andere Schülerinnen und Schüler starten mit mehr oder weniger Interesse in den Schulalltag. Dabei ist die Neugier ein großer Antrieb, etwas zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

„Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts“, wusste bereits der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832).

Sicher meinte er dabei nicht das Gerede und Getratschte über Nichtigkeiten. Zeitlebens war Goethe ein Erforscher und Entdecker der Natur, des Menschen und der Sprache.

Nur durch das ihm inne wohnende Interesse hat er seine Werke geschaffen, die ja nicht nur sprachliche Meisterwerke sind, sondern in erster Linie auch psychologische Beobachtungen,
wenn man einmal an den in seiner Seele zerrissenen Faust oder den unglücklich verliebten leidenden jungen Werther denkt.

Das Interesse am anderen Menschen und meiner Umwelt lässt mich von mir wegblicken und Neues entdecken.


Der Reiseapostel Paulus gibt der Gemeinde im griechischen Philippi den Ratschlag: „Ein jeder sehe nicht nur auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“
Solche Neugier führt zu einem lebhaften Austausch miteinander und nicht übereinander. Wer das beherzt, lernt sicher viel im Leben. Nicht nur in der Schulzeit, sondern sein Leben lang.
Unsere an Vielfalt und Kultur reicher werdende Gesellschaft bietet den Mutigen und den Neugierigen dazu viele Möglichkeiten.

von Christian Uhlstein

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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