Kinder, Väter und Indianer…

15.05.2012 · Ein besonderes Wochenende im Kindergarten an der Krone

TRINITATIS. Vater-Kind-Nachmittage gibt es in vielen, wenn nicht fast allen Kindergärten, im evangelischen Kindergarten Krone in Witten aber gab es vor Christi Himmelfahrt gleich ein ganzes Vater-Kind-Wochenende. Aber keines von der Stange...

„Wir wurden angefragt, ob wir ein Indianer-Wochenende veranstalten würden“, erzählt Axel Jayte. Der 27-jährige Student der Sonderpädagogik ist (freier) Mitarbeiter des Kirchenkreises Unna und dort im Männerreferat tätig. Das vom evangelischen Pfarrer Dirk Heckmann betreute Männerreferat ist über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt, daher wurde man auch in Witten an der Straße Oberkrone auf ihre Arbeit aufmerksam.

Axel Jayte hat bereits eine ganze Reihe von ähnlichen Wochenenden betreut. Die Idee eines Indianer-Wochenende wurde allerdings aus Witten an das Referat herangetragen. Also wurden Zelte besorgt und im Schatten des Evangelischen Kultur- und Veranstaltungszentrum Krone aufgestellt, der Rest musste allerdings von den Kindern selbst zusammengestellt werden (unter tatkräftiger Unterstützung der Väter natürlich): Schmuck, Armbänder, Kleidung.

„Ohne Klischees bemühen zu wollen: Der Kindergarten ist immer noch ein Ort, an dem vor allem Mütter gestalterische Aufgaben übernehmen. Das ändert sich, aber es ist ein langsamer Prozess.“ Väternachmittage- oder gar Wochenenden können dies, wie man sieht, beschleunigen. Eine Woche vor dem Wochenende, an dem schließlich 15 Väter und 17 Kinder teilnahmen, gab es ein Vortreffen, „oder Beschnuppern“, wie Axel Jayte mit einem Schmunzeln erzählt. Am Wochenende schließlich konnten „Kleiner Bär“ oder „Schnelles Reh“ zwei Tage mit den Vätern in einem Umfeld verbringen, das historisch vielleicht nicht ganz korrekt gewesen sein mag, einem Karl May aber sicher gefallen hätte. Grillen, Stockbrot, Lagerfeuer inklusive.

Weitere Infos: www.evangelisch-in-unna.de
 

Foto:

Väter, Kinder und Indianer – dass das Wochenende in der Kindertagesstätte allen viel Spaß machte, muss man kaum erwähnen…

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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