Die Wiege des Christentums verwaist

05.07.2018: 19.00 Uhr · Sprockhövel, Perthes-Ring 18, 45549 Sprockhövel

2003 haben Pfarrer Samir Esaid und seine Frau Sabah Zurikat die Arab Episcopal School in Irbit im Norden Jordaniens gegründet. Blinde und sehende Kinder, Jungen und Mädchen, Muslime und Christen gehen dort gemeinsam zur Schule und lernen im Miteinander viel mehr als nur den schulischen Lernstoff. Mittlerweile besuchen mehr als 250 Kinder die Einrichtung im Nordwesten des Landes, davon sind 43 blind oder sehbehindert; viele von ihnen haben die zehnte Klasse beendet und stehen nun vor der Frage, welchen Beruf sie ergreifen könnten.

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Aus diesem Grund reist Pfarrer Samir Esaid derzeit durch Gemeinden in Deutschland und in der Schweiz, um über seine Arbeit zu berichten, für Patenschaften zu werben und natürlich auch, um Geld für weitere Projekte zu sammeln. Anfang Juli kommt er für zwei Tage in den Kirchenkreis Hattingen-Witten. Am Donnerstag, 5. Juli, spricht er ab 19.30 Uhr  im Ev. Gemeindehaus, Perthes-Ring 18 in 45549 Sprockhövel über seine  Projekte und auch über sein Herzensthema: Die Situation der Christen im Nahen Osten. Der Exilpalästinenser bedauert die Entwicklung, dass immer mehr Christen das Heilige Land verlassen, weil sie dort keine Perspektive mehr für sich und ihre Kinder sehen. Esaid sagt: „Die Wiege des Christentums verwaist“.

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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