Stockum

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Evangelische Kirche in Witten-Stockum (UL)

Unsere Homepage: www.evangelisch-in-stockum.de

Die Gemeinde Witten-Stockum liegt im Norden des Kirchenkreises Hattingen-Witten. Sie hat 2.700 Gemeindeglieder und eine Pfarrstelle. Die seelsorgerliche Versorgung ist durch die Zusammenarbeit mit den Evangelischen Gemeinde Annen und Rüdinghausen sichergestellt. Die Gemeinde ist geprägt durch ihre „Insellage“, d. h., es gibt keine unmittelbare räumliche Berührung mit Nachbargemeinden. Diese Tatsache macht eine Fusion mit anderen Gemeinden fast unmöglich. Neben der Kirche gehören zur Gemeinde das Pfarrhaus, das Gemeindehaus und zwei Wohnhäuser. Alle Gebäude liegen eng zusammen. Nicht weit davon liegt der Kindergarten, der nach seiner Überführung in einen Trägerverbund zwar nicht mehr offizieller Teil der Gemeinde ist, aber nach wie vor als solcher verstanden wird. Zum Ort gehört noch eine Grundschule, in der regelmäßig durch den Pfarrer die sog. „Kontaktstunde“ abgehalten wird.

Da die Gemeinde verkehrstechnisch sehr günstig an drei wichtigen Autobahnen liegt, arbeiten viele Stockumer in den umliegenden Städten Witten, Dortmund und Bochum. Stockum ist wegen seiner Lage im Grünen beliebt als Wohnort. Die soziale Schichtung ist eher höher anzusiedeln.

Die Gemeindearbeit bedient eine Erwartungshaltung, wie sie in der sog. Volkskirche zu finden ist. Es wird die Begleitung an den Knotenpunkten des Lebens erwartet, so bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen. Ältere Gemeindeglieder erwarten Besuche zum Geburtstag oder bei längerer Krankheit. Die Kirche und die Gemeinde ist fester Bestandteil des Stadtteillebens, ihre Präsenz wird an verschiedenen Stellen im Leben des Ortsteils erwartet.

Neben den üblichen Angeboten der Gemeindearbeit (Gottesdienste, Kinderbibeltage, Frauenhilfe, Kirchlicher Unterricht, Gesprächskreise etc.) rief die Gemeinde eine Musikergruppe ins Leben, die in der Landeskirche wohl einzigartig ist. Nach 6-jährigem Brasilienaufenthalt brachte einer der Pfarrer das Sambatrommeln nach Stockum. Die „Barulheiros“ (Krachmacher) sind mittlerweile weit über den Kirchenkreis hinaus bekannt. Sie trommeln z. B. auf Kirchentagen und waren  bei der Eröffnung von Ruhr 2010 präsent. Mittlerweile trommeln sie auch im außereuropäischen Ausland. Im Zuge eines deutsch / äthiopischen Freundschaftstreffen und Kulturaustausches hatte die Gruppe auch einen Auftritt in Addis Abeba. Die Erlöse der Auftritte dienen u.a. der Unterstützung der „Diakonischen Arbeit an Favela-Kindern in Goiania/ Brasilien“ Für diese Arbeit wurde aus dem Presbyterium heraus auch ein eigener Verein gegründet.

Stolz sind wir auch auf eine Aktion, die im November 2006 ins Leben gerufen wurde. Ohne jegliche Hilfe von außen riefen wir Aktion „5 € und mehr“ ins Leben. Wir baten die Gemeindeglieder um Unterstützung durch freiwilliges Gemeindegeld. So konnten wir uns sehr schnell pro Jahr über mehr als 20.000 € Spenden neben der normalen Kirchensteuerzuweisung freuen. Ca. 120 Unterstützer/innen bewahren so die Gemeinde vor dem finanziellen Kollaps.

Auf fast 45 Jahre Arbeit blickt die „Ökumenische Seniorenbegegnung“ zurück. Die katholische und die evangelische Gemeinde haben eine gute und intensive Zusammenarbeit vor Ort. Dies drückt sich u. a. im Feiern gemeinsamer Gemeindefeste aus. Auch wechseln die Gottesdienste zum Buß- und Bettag jährlich unter Beteiligung der Geistlichen aus beiden Gemeinden.

Eine Herausforderung war es, die Trennung vom Küster und Hausmeister zu kompensieren, die wir auf Grund unserer finanziellen Lage vollziehen mussten.

An einem Einkehrwochenende formulierte das Presbyterium einen Leitsatz, der am Ende dieses Textes stehen soll: „Unsere Gemeinde ist ein wachsender Baum, verwurzelt in Gottes Wort. Sie ist ein Lebensraum, in dem Alle Lebendigkeit, Beständigkeit und Verbundenheit erfahren können. Wir wollen mit den Menschen Gottes Liebe als Lebensgefühl erfahren und erfahrbar machen.“ Wir hoffen und wünschen, dass wir diesem Leitsatz immer wieder gerecht werden können.

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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