Informationen für Asylsuchende

Im Internet sind mittlerweile zahlreiche Informationsangebote für Flüchtlinge in Deutschland verfügbar. Wir stellen im Folgenden einige der Angebote nach Themen sortiert vor, die Flüchtlingen dabei helfen können, sich hier zurechtzufinden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Auch wenn wir die im Folgenden verlinkten Angebote einer kurzen Prüfung unterziehen, können wir für deren Qualität und vor allem nicht für die Richtigkeit der dort angebotenen Informationen bürgen. Auf die im Folgenden verlinkten Websites und deren Inhalte haben wir keinen Einfluss. Auch sind vorerst nur Seiten aufgeführt, die bundesweit gültig sind.

Falls Sie Informationen, interessante Links oder Adressen in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis haben, senden Sie uns bitte eine Mail an:

Generelle Informationen für Asylsuchende

Die Deutsche Welle hat auf Ihrer Homepage eine Übersichtsseite „Erste Schritte in Deutschland“ erstellt, die in Englisch, Arabisch, Dari, Paschtu und Urdu übersetzt wurde.

Der „Refugee Guide“  bietet eine erste Orientierungshilfe für Deutschland in einigen Sprachen, beispielsweise Arabisch, Albanisch, Paschtu, Dari oder Tigrinya an.

Einen Überblick über Angebote für Flüchtlinge in einigen Bereichen bietet das „Refugees Welcome – Infopad“, beispielsweise sind dort in einigen Sprachen Hilfestellungen zum Asylverfahren verlinkt.

Kürzlich gestartet ist auch die „Welcome App“  für Smartphones, die nützliche, lokale Informationen auf das Handy bringen möchte. Für iOS ist im Appstore bislang eine Version für Dresden erhältlich, für Android gibt es bereits eine App, die bundesweit relevante Informationen liefern soll.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Bundesagentur für Arbeit, das Goethe-Institut und der Bayrische Rundfunk haben eine Smartphone-App mit dem Titel "Ankommen" entwickelt, die der Integration und dem Spracherwerb von Flüchtlingen dienen sollen:

http://www.sueddeutsche.de/digital/integration-per-smartphone-diese-app-soll-gefluechteten-helfen-sich-in-deutschland-zurecht-zu-finden-1.2817162

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.br.ankommen

Die Internetseite zur App: https://www.ankommenapp.de/

Die Landeszentrale für politische Bildung NRW hat die Broschüre "Demokratie für mich. Grundrechte in Deutschland." herausgegeben. Ein guter Leitfaden für geflüchtete und einheimische Menschen.

 

Asylverfahren

Zum Ablauf des Asylverfahrens gibt es einen kurzen „Fragen und Antworten“ – Überblick des Deutschen Anwaltvereins in Englisch (pdf) und Arabisch (pdf).

Basisinformationen "Das Asylverfahren in Deutschland" vom Informationsverbund Asyl und Migration.

Pro Asly hat das Asylpaket I zusammengefasst: Alle Asylrechtliche Änderungen, die seit dem 23.10.2015 in Kraft sind, auf einen Blick.

 

Anhörung

Die Wohlfahrtsverbände geben in diesem Merkblatt Hinweise für die Anhörung im Asylverfahren. Die Anhörung ist die wichtigste Gelegenheit, die Fluchtgründe vorzutragen. Sie kann entscheidend dafür sein, ob Menschen in Deutschland Schutz erhalten. Darum sollten sich Asylsuchende und ihre Begleiter sehr gut auf die Anhörung vorbereiten. Das Merkblatt gibt es derzeit in Albanisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch und Russisch, weitere Übersetzungen befinden sich derzeit in Arbeit.

Die deutsche Version gibt es hier als pdf zum Download.

 

Zugang zum Integrationskurs

Nach der Anerkennung als Asylberechtigter ist ein „Integrationskurs“ in Deutschland verpflichtend. Über eine Postleitzahlen-Suche findet man hier Veranstalter in der Nähe.

 

Gesundheitsversorgung

Für den Arztbesuch gibt es eine Übersetzungshilfe für die Grundbegriffe als Google-Sheet, erstellt vom Refugee Phrasebook, verfügbar sind z.B. Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Paschtu, Sorani und Kurmanci.

Übersetzungen von Untersuchungsbögen und ähnlichem in viele verschiedene Sprachen gibt es unter tipdoc.de, dort wurde sogar ein eigenes Gesundheitsheft (pdf) erstellt, das beim Arztbesuch mitgeführt werden kann, damit eine Unterhaltung und Diagnose erleichtert wird. Dort sind auch Übersetzungen in Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Urdu und Tigrinya enthalten.

Menschen ohne Papiere, wie z.B. Flüchtlinge ohne Aufenthaltsstatus, erhalten in vielen deutschen Städten in den sogenannten „Medibüros“ schnelle, kostenlose und unbürokratische Hilfe. Ein detailierter Überblick über die Standorte findet sich hier.

Für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer gibt es die Psychosozialen Zentren, die professionelle Hilfe leisten. Es gibt dreißig solcher Zentren in ganz Deutschland.

 

Beratungsmöglichkeiten

Es gibt eine telefonische „Erste Hilfe“ Hotline bei PRO ASYL. Eine Übersicht über weitere Beratungsstellen findet sich in den meisten Bundesländern bei den Landesflüchtlingsräten.

Auch die Diakonie hat in ganz Deutschland Beratungsstellen, bei denen häufig auch Migrationsberatung angeboten wird. Hier gibt es eine Übersicht über alle Orte mit Migrationsberatungsstellen.

Die Diakonie Mark-Ruhr als Regionales Diakonisches Werk hält seit mehr als 30 Jahren eine Zuwanderungsberatung vor. Das Team bietet allen (neu) zugewanderten Menschen, unabhängig von der Art ihrer Einreise, Herkunft, Religion oder Weltanschauung soziale Beratung und Betreuung. Das Team integriert verschiedene Sprach- und Kulturkenntnisse und arbeitet in unterschiedlichen Projekten zur Förderung der Integration von Zugewanderten mit.

Der Jugendmigrationsdienst bietet an 24 Orten im Rahmen des Projekts jmd2start Beratung für junge Flüchtlinge (12-27 Jahre) an. Eine Karte mit allen Standorten findet sich hier.

 

Zugang zu Bildung und Arbeit

Die Kiron University ist eine Online-Universität speziell für Flüchtlinge. Durch Spenden wird Geflüchteten hier das Studium ermöglicht. Detailierte Informationen auf Englisch gibt es hier.

Mittlerweile bieten auch viele deutsche Universitäten Programme für Flüchtlinge oder Gasthörerschaften an. Einen Überblick verschafft diese Google-Maps - Karte.

Eine Liste der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Hochschulen in NRW, an denen Flüchtlinge studieren können,  gibt es hier.

Allgemeine Infos für Zuwanderer, die in NRW studieren wollen, gibt es hier in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch: Liste der AnsprechpartnerInnen an den Hochschulen, Erste Schritte, Finanzierung,etc.

Die syrische Organisation Jusoor bietet eine Übersicht über Studien- und Stipendienmöglichkeiten für Syrer in einigen Ländern, u.a. Deutschland.

Die Arbeitsplatzbörse workeer.de richtet sich gezielt an Flüchtlinge und Arbeitgeber, die Flüchtlingen eine Chance geben möchten. Hier können Gesuche und Angebote eingestellt werden.

Die RuhrUni Bochum bietet die Möglichkeit für Flüchtlinge, kostenlos einzusteigen: Flüchtlinge mit fachlichen Vorkenntnissen können dort ab dem Wintersemester 2015 / 16 als Gasthörer   Gasthörer, Veranstaltungen in Deutsch und Englisch. Infos: Erste Anlaufstelle für Interessierte ist die "Oase" am Buscheyplatz 3, Bochum.

 

Medienangebote für Flüchtlinge

Das „Refugee Radio“ bietet täglich Nachrichten speziell für Flüchtlinge in Deutschland auf Arabisch und Englisch. Hören kann man dies online oder beispielsweise beim NDR (Mo-Fr., 11:55 & 23:55).

Auf dem Fernsehsender n-tv läuft immer freitags um 18 Uhr „Marhaba TV“ auf Arabisch, dort sollen praktische Informationen über das Leben in Deutschland vermittelt werden.

Die ersten Schritte und wesentliche Informationen für arabische Flüchtlinge hat das Projekt „Achso from Osnabrueck“ anschaulich dargestellt. Die Videos finden sich auf ihrem Youtube-Kanal.

Speziell für Kinder:  „Die Sendung mit der Maus“ international hat einige Beiträge nun auch in Arabisch, Kurdisch und Dari im Internet veröffentlicht.

 

Hilfen für Menschen auf der Flucht

Befinden sich Familienmitglieder oder Freunde noch auf der Flucht und in Schwierigkeiten, bieten w2eu.info (in verschiedenen Sprachen) und der (sehr ausführliche) ELENA-Index (pdf) des European Council on Refugees and Exiles eine gute Übersicht über hilfreiche Kontaktmöglichkeiten in den verschiedensten europäischen Ländern.

Speziell für Ankommende in Griechenland hat W2EU auch einen „Welcome Guide“ in Englisch, Arabisch und Dari veröffentlicht, der erste Hilfestellungen bietet. 

In Fällen von Seenot auf der Flucht über das Mittelmeer hilft das Alarmphone von Watch The Med, die Informationen sind in vielen verschiedenen Sprachen verfügbar (ganz unten auf der Seite).

(Verwendung mit freundlicher Genehmigung von ProAsyl)

 

Landeseinrichtungen

Informationen zu diesem Thema lagen bei der Onlineschaltung noch nicht vor oder konnten nochnicht eingepflegt werden. Falls Sie Informationen haben, die hierher passen, senden Sie uns eine Mail an presse@kirche-hawi.de.

 

Kommunale Einrichtungen

Informationen zu diesem Thema lagen bei der Onlineschaltung noch nicht vor oder konnten nochnicht eingepflegt werden. Falls Sie Informationen haben, die hierher passen, senden Sie uns eine Mail an presse@kirche-hawi.de.

 

Versicherungsschutz für Ehrenamtliche

Informationen zu diesem Thema lagen bei der Onlineschaltung noch nicht vor oder konnten nochnicht eingepflegt werden. Falls Sie Informationen haben, die hierher passen, senden Sie uns eine Mail an presse@kirche-hawi.de.

 

Informationsverbund Asyl und Migration e.V.

Der Informationsverbund Asyl und Migration e.V. ist ein Zusammenschluss von in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiven Organisationen. Gemeinsames Ziel ist es, für die Beratungs- und Entscheidungspraxis relevante Informationen zugänglich zu machen.Umfangreiches Info-Material gibt es hier.

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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