Mutmacher in der Corona-Krise

22.03.2021 – Geschichten voller Hoffnung und Optimismus

Bad news are good news – dieser Satz wird dem journalistischen Nachwuchs früh beigebracht. Schlechte Nachrichten verkaufen sich einfach gut.

Und so kann man beim Blick in die Zeitung, beim Wischen durch den Newsfeed im Handy oder auch nach der Tagesschau schon mal den Glauben an das Gute verlieren. In Zeiten von Corona erst Recht: Inzidenzwerte, Fallzahlen, exponentielles Wachstum – die Nachrichten der vergangenen Monate sind geprägt von Covid 19, und da bleibt scheinbar wenig Raum für Optimismus und Schönes.

Und doch gibt es in den mehr als 50 Wochen, die wir alle nun schon in dieser Ausnahmesituation leben, so viele schöne Momente, warmherzige Gesten und Mut machende Geschichten. Schon im März des vergangenen Jahres standen plötzlich allabendlich Menschen auf Balkonen, um sich klatschend bei allen Pflegekräften zu bedanken und wer ein Instrument spielt, folgte vielleicht dem Aufruf, „Der Mond ist aufgegangen“ für die Nachbarn zu spielen; andere stellten Kerzen ins Fenster. Als es wärmer wurde, konnten Spaziergänger sich an bunt bemalten und irgendwo ausgelegten Hoffnungssteinen erfreuen; Intensiv-Pfleger, Feuerwehrleute und Apotheken-Teams tanzen zu einem Popsong ihre Hoffnung auf Parkplätzen und in Krankenhaus-Fluren. Und auch in unseren Gemeinden, wo Gottesdienste und reale Begegnungen ausfallen müssen, wird seit Monaten so viel ausprobiert, um den Menschen Hoffnung zu schenken und ihnen Kraft zu geben.

In den kommenden Wochen stellen wir hier in einer Serie einige Mutmacher vor – Menschen, die helfen, für andere einkaufen, Kontakt halten, Gemeindeglieder anrufen, den Bibelkreis oder den Chor per Zoom am Leben halten, die kreative Ideen für die Arbeit mit den Konfis haben oder die sonst irgendwie dafür sorgen, dass es anderen besser geht. Kennen Sie auch einen solchen Mutmacher / eine Mutmacherin? Dann schreiben Sie uns an .

 

Und gehen Sie hoffnungsvoll und getröstet durch die kommenden Wochen, vielleicht in Erwartung des großen Hoffnungsfestes Ostern und im Vertrauen auf Gott. „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1)

 

Text und Foto: Nicole Schneidmüller-Gaiser

 

Die Einzelnen Folgen unserer Serie Mutmacher:

1. Folge: Der Fotograf ist nie auf dem Bild (19. Februar 2021)

2. Folge: Orgel-Musik zur Blauen Stunde (5. März 2021)

3. Folge: Der Weg ist des Pfarrers Ziel (30. März 2021)

 

 

Möge die Straße Dir entgegeneilen.
Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen
und der Regen sanft auf Deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott Dich im Frieden seiner Hand.
Irischer Segenswunsch

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